Der Kölner Dom mit seinen beiden über 157 m hohen Türmen ist das imposante und beeindruckende Wahrzeichen Kölns.
An der Stelle, an der heute der Kölner Dom über der Stadt thront, standen auch vor Beginn seines Baus im Jahre 1248 schon verschiedene Kirchen. Festgehalten ist beispielsweise die Fertigstellung des karolingischen Doms im Jahr 870.
1164 brachte Erzbischof Rainald von Dassel die Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln und machten den Dom zu einer der bedeutendsten Wallfahrtskirchen in Europa. Eine größere Kirche musste her. Beim Abbruch des alten Doms brannte schließlich 1248 das gesamte Gebäude ab. Der Grundstein für den heutigen Kölner Dom wurde gelegt.
Zwischen 1794 und 1801 während der Besatzung durch revolutionäre französische Truppen wurde der Kölner Dom als Lagerhalle und Pferdestall genutzt. 1801 wurde er wieder zum Gotteshaus geweiht.
Trotz seiner exponierten Lage überstand der Dom den zweiten Weltkrieg, wenn auch mit einigen Schäden. Der Kölner Dom ist eine „ewige Baustelle“. Irgendwo wird immer gebaut und renoviert.
So gehört die Besichtigung des Doms auf einer Städtreise in Köln natürlich zum Pflichtprogramm. Sportliche sollten die 533 Stufen bis zur Turmspitze erklimmen um die tolle Aussicht über die Stadt zu genießen. Ein weiteres Highlight ist der Schrein der Heiligen Drei Könige hinter dem Hochaltar, eines der bedeutendsten Reliquiare des Mittelalters.
2007 wurde ein Südfenster des Doms, das im Krieg zerstört worden war, vom Künstler Gerhard Richter neu gestaltet. Das moderne und doch typische Fenster besteht aus farbigen Glasquadraten, die bei Lichteinfall eins beeindruckendes Farbenspiel im inneren des Südflügels erzeugen.
